Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science e. V. (WvSC) – Siemensstadt Square
Shownotes
In dieser Folge Zukunftsorte Berlin – Der Podcast ist Madlen Dietrich, Head of Innovation & Network am Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science e. V. (WvSC), am Zukunftsort Siemensstadt Square zu Gast. Im Gespräch geht es darum, wie industrielle Transformation gelingt, wenn Wissenschaft, Industrie, KMU und Start-ups an einem Ort zusammenarbeiten. Dietrich beschreibt das WvSC als neutrale Plattform für Kooperationen und als Reallabor, in dem neue Technologien unter realen industriellen Bedingungen getestet werden können. Im Fokus stehen dabei Themen wie KI, 5G/6G, Validierung, Skalierung und der Transfer von Innovationen in die Praxis. Außerdem geht es um die Rolle von Start-ups in der Industrie, um Fachkräfteentwicklung und um die Frage, warum physische Orte wie Siemensstadt Square für Innovation weiterhin entscheidend sind.
Weitere Informationen:
https://zukunftsorte.berlin/standorte/siemensstadt/
https://www.linkedin.com/in/madlen-dietrich-516ba313b/
Redaktion: Geschäftsstelle Zukunftsorte Berlin
Produktion: Anton Nachtwey
Grafik: kakoii GmbH
Mehr über die Zukunftsorte Berlin: https://zukunftsorte.berlin
Die Geschäftsstelle Zukunftsorte wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit Bundes- und Landesmitteln gefördert.
Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:12: Willkommen zu Zukunftsorte Berlin, der Podcast in dem wir mit Menschen sprechen die an den Zukunftsorten die Zukunft von morgen schon heute machen.
00:00:21: Heute sind Im Werner von Siemens-Center am Zukunftsort Siemensstadt Square.
00:00:27: Ich spreche mit Matlin Dietrich, meiner Co-Moderatorin – das ist der Grund warum ich heute alleine bin!
00:00:33: Ja und wir sprechen heute über das Werner vom Siemens Center und was du als Misses Innovation hier machst.
00:00:39: Ich freue mich, dass du hier bist.
00:00:41: Danke, ich freue mich auch jetzt.
00:00:42: dann jetzt für meine ganz anderen Rolle.
00:00:43: macht auf Spaß.
00:00:45: Was ich an Werner von Siemens Center mache, ist vor allem Menschen zusammenbringen mit vielen Expertisen die dann gemeinsam Innovationen entwickeln.
00:00:53: Vielleicht kurz gesagt also wirklich wir haben großes Netzwerk aus Wissenschaft, Industrie, KMU Start-ups und müssen dafür sorgen dass sie halt wirklich gezielt zusammenkommen zu bestimmten Themen um dann gemeinsam eine Lösung für die Zukunft zu arbeiten wie du es auch gerade so schon gesagt hast also die Zukunft von morgen zu machen Und das ist mein Hauptjob.
00:01:13: Also viele tolle Menschen kennenlernen, Menschen zusammenbringen, Ideen entwickeln, Projekte entwickeln und das Ganze dann auch umsetzen.
00:01:20: Wir haben auch ein eigenes Realabor, wo wir das dann halt auf wirklich in die Umsetzung bringen und machen also wirklich auch in die Anwendung bringen.
00:01:28: Jetzt bist du glaube ich von Haus aus Kommunikationswissenschaftlerinnen.
00:01:31: ist es richtig so in etwa?
00:01:33: ja?
00:01:34: Das heißt du kommst eigentlich vor einem Thema, wo du dich jetzt Total einarbeiten muss es in das ganze Technologische.
00:01:42: Du hast aber auch zwischendurch paar andere Stationen schon hinter dir, kannst du ein bisschen was zu dir erzählen und wie du zum Werner von Siemens Center gekommen bist überhaupt?
00:01:51: Ja gerne.
00:01:52: also stimmt Kommunikation ist so die Grundlage dessen was ich gemacht habe.
00:01:55: Ich hab Kommunikationsmanagement studiert Aber Kommunikion ist halt auch die Grundlager von Innovation weil wir gerade schon gesagt haben Menschen zusammenbringen Ideen entwickeln, das ist alles immer Kommunikation.
00:02:05: Von daher ist es gar nicht so weit entfernt.
00:02:08: Ich habe aber vorher tatsächlich im technischen Bereich schon gearbeitet bei einer Softwarefirma acht Jahre lang und dort die Kommunikationsgemacht und da musst du dich ja zwangsläufig in den Themen reinarbeiten.
00:02:18: also da waren wir ja schon vor über zehn Jahren schon mit Scrum und ähnlichen Themen unterwegs.
00:02:25: Also alles was heute auch immer noch aktuelles wurde damals schon gemacht.
00:02:30: Deswegen fällt es mir relativ leicht, auch mit den technologischen Themen umzugehen.
00:02:34: Ich bin jetzt nicht der KI-Entwickler aber ich verstehe zumindestens was man machen muss.
00:02:38: Ich glaube wir haben uns kennengelernt, da warst du damals bei den Unternehmensverbänden Berlin Brandenburg.
00:02:44: Ich habe dich damals immer so mit Startups assoziiert und das war ein wichtiger Schritt nochmal.
00:02:51: Und Du bist mega gut vernetzt in der gesamten Region durch den Job!
00:02:55: Genau, da habe ich ausgelassen die zweite Station.
00:02:58: Ich war bei dem Unternehmensverband Berlin-Branburg und hab dort auch immer an der Schnittstelle zwischen Startups und Industrie gearbeitet – auch da immer diese Innovationsthematiken also vor allem mittelständischen Unternehmen helfen sich zu automatisieren, Lösungen zu finden, die auf ihre Bedarfe passen und die eben nicht die riesengroße Konzernlösung sind weil sie halt oft nicht wirtschaftlich ist Geschäftsmodelle neu zu entwickeln, Ideen für neue Produktinnovationen zu finden.
00:03:24: Und das war halt auch immer ganz viel Arbeit mit Startups aber auch Unterstützung von Startups auf der anderen Seite da halt die nötige Expertise zu kriegen wenn sie zum Beispiel noch ganz am Anfang stehen und irgendwas produzieren müssen.
00:03:36: Und schön ist es ja wenn Sie sich in der Region produzieren was nicht so einfach ist oft Aber eben diese Expertise aus der Wirtschaft zu kriegen.
00:03:45: Jetzt sitzt ihr an Siemens Stadt Ihr heißt auch Werner von Siemens Center, ihr seid aber nicht Teil von Siemen.
00:03:52: Kannst du vielleicht das Konstrukt einmal kurz erklären für unsere Zuhörer?
00:03:57: Wir heißen Werner vom Siemens Centre for Industry & Science, es steckt alles schon im Namen sind ein gemeinnütziger Verein für Forschungskooperation und Innovationskooperation aus Industrie Industrie, Forschung, Wissenschaft und dann eben auch KMU und Start-ups explizit also auch kleinere mit einbezogen.
00:04:15: Und das ist glaube ich auch das Wichtige damit all diese Akteure auf Augenhöhe arbeiten können braucht es wirklich eine neutrale Instanz in der Mitte.
00:04:23: Also eine Plattform die das Ganze modivieren kann wie das aus die Interessen ausgleichen kann damit solche Projekte funktionieren.
00:04:31: deswegen sind wir als gemeinnütziger unabhängiger verein gegründet.
00:04:35: Siemens is natürlich eins unserer Mitglieder.
00:04:36: unser großen Mitglieder Nehmen Sie mit Energy, Frauenhofer, BAM und TU Berlin natürlich nicht zu vergessen.
00:04:44: Das sind ja alles eher große Namen.
00:04:46: Ihr habt aber auch glaube ich viele kleine.
00:04:48: Und gerade für die Kleinen ist glaube ich diese Partnerschaft ganz wichtig oder diese Mittelfunktionen weil grade auch die größeren nicht immer so ganz einfach sind zu erschließen.
00:04:58: Ist das richtig?
00:04:59: Genau.
00:04:59: also wir haben über dreißig Kamon Start-ups noch im Netzwerk und das ist ja das was ich meinte.
00:05:03: wenn du jetzt in so einem Forschungsprojektarbeit ist, musst du ja erst mal gucken wie profitieren am Ende alle gleichermaßen von der Entwicklung.
00:05:10: Es ist halt nicht nur bei einem bleibt sondern es alle das was entwickelt wird auch verwerten für sich nutzen können.
00:05:16: Da musst du ein großes Regel- und Rahmenwerk unterstützen wo wir auch rechtliche Grundlagen einfach haben um sowas aufzusetzen was schonmal wichtig ist und sehr viel Zeit spart wenn du nicht anfängst so etwas neu zu entwickeln sondern sowas hast und aber auch in den Projekten zu modivieren.
00:05:34: Auch so was wie ganz einfach, wenn jetzt aus der Wissenschaft der Prof kommt und im Projekt arbeiten aber auch Studierende mit, musst du ja wirklich gucken, dass das auf einer Augenhöhe passiert?
00:05:45: Und dass da trotzdem alle Expertisen gleichermaßen einbringen können.
00:05:51: Und diese ausgleichene Funktion ist das, was wir als Verein oder dann in dem Fall auch auf Projektleitung machen.
00:05:59: Hält ihr auch dabei, solche Projekte zu finanzieren?
00:06:03: Fördermittel zu beantragen.
00:06:05: Also wir selbst finanziern die nicht.
00:06:06: Es ist jetzt eher schwierig wenn du im Gemeindezigerverein bist sondern was wir machen ist tatsächlich die Fördtermittelbeantragung.
00:06:14: Auch das hilft natürlich im Mittelständler total der dann an so ein Projekt beteiligt sein kann und dafür profitieren kann aber eben nicht diese ganze Beantragungen diesen ganzen Prozess alleine steuern muss.
00:06:27: Ihr werdet aber eigentlich richtig informiert werden, werdet auch zum Beispiel durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft unterstützt.
00:06:34: Weil ja das was ihr macht sozusagen eine wichtige Mittelfunktion ist für Wirtschaftskooperationen mit Wissenschaft, das hattest du schon gesagt.
00:06:45: und wie werdet ihr denn zum Beispiel auch unterstützt durch diese Senats-Verwaltung?
00:06:48: Ich glaube hier habt ihr so einen schon co-working space
00:06:52: Genau, also wir werden mit GHW-Mitteln unterstützt.
00:06:54: Also zum Infrastrukturaufbau was auch wichtig ist weil du so eine Innovation nicht auf die Straße kriegst wenn du nicht eine geförderte Infrastruktur dafür hast.
00:07:06: Wir haben Co-Burking Space.
00:07:07: das ist die Vereinsfläche wo genau diese ganzen Akteure von denen ich gerade schon gesprochen habe sind übrigens über achthundert im Netzwerk zusammenkommen können, an Projekten arbeiten können sich treffen können.
00:07:17: Und wir haben und das ist glaube ich noch viel wichtiger ein Realabor, das ich vorhin schon mal erwähnt habe.
00:07:21: und diese Infrastruktur ist eine industrielle Infrastruktur die wir aufbauen.
00:07:25: also wir haben wirkliche Industriemaschinen Wir haben die IT-Infrastruktur dahinter und Robotik und alles das kostet Geld und es muss aufgebaut werden und das finanzieren wir mit GHW Mitteln.
00:07:38: Und das bietet aber auch Start-ups wiederum die Möglichkeit, in ihrer Skalierungsphase oder Validierungsphase bei uns die Möglichkeiten dieses Infrastruktur zu nutzen.
00:07:48: Kostenlos?
00:07:49: Oder eben im Forschungsbereich kostenlos und ansonsten halt gegen eine bezahlbare Miete.
00:07:57: Das heißt ihr seid hier richtig physisch präsent, auch in der Siemensstadt Square.
00:08:01: Ihr habt einen Co-Working Space, ihr habt ne größte Veranstaltungsfläche macht viele Veranstaltung auch um die Welten miteinander zu verbinden.
00:08:09: Ihr habt auch diese große Halle, von der du gerade erzählt hast.
00:08:13: Was steht da alles drin in der Halle?
00:08:15: Industriemaschine, Fries-Maschine, Drehmaschine.
00:08:18: das ist auch da wo tatsächlich gerade ein Startup dran arbeitet.
00:08:21: von uns.
00:08:22: wir haben eine Coal Spray Anlage das ist eines unserer größten technischen Ausstattung.
00:08:30: Wir haben ein FünfG Campusnetz, wird jetzt ausgebaut zum SechsG Campus Netz.
00:08:33: Dahinter eine Cloud-Infrastruktur wirklich auf Industrienniveau und ich glaube das ist so das Entscheidende dass du halt wirklich da in... wir bilden Produktionsprozess nach Und da kannst du quasi die Innovation dann einbauen und wirklich gucken funktioniert sie in einer richtigen Industrie Umgebung?
00:08:49: Das ist ja auch das Wichtige für die Industrie.
00:08:51: Du kannst schlecht in einen ProduktionsProzess eine Lösung einbaut, die vielleicht mit fünfzig Prozent Wahrscheinlichkeit funktioniert.
00:08:59: Das ist wirtschaftlich nicht wirklich sinnvoll.
00:09:01: und das fortzutesten in so einem, sagen auch mal Experience-Center von Dustfield.
00:09:05: Transformation also wirklich so ein nachgebildeten Produktionsprozess der aber alle sowohl digitalen als auch analogen Infrastruktur bietet.
00:09:16: Das sind das was wir drüben in der Halle tun.
00:09:18: Industrielle Transformation das glaube ich euer Überthema auch ne?
00:09:23: Es geht bei allen Dingen immer um Transformation.
00:09:26: Warum ist Transformation ein wichtiges Thema in der Industrie gerade?
00:09:30: Wir sind ja im Gegensatz zu anderen Ländern, die mittlerweile gleich in gleicher Qualität produzieren können.
00:09:35: Nicht mehr die Vorreiter.
00:09:36: Bei uns ist es oft wesentlich teurer.
00:09:38: Qualität können andere mittlerweile ganz genauso gut.
00:09:41: aber was wir immer noch sehr, sehr gut können ist natürlich die Ingenieurskunst oder die Entwicklung und haben da großes Potenzial eben auch in der Forschung und Wissenschaft gerade hier auch am Standort mit der breiten Forschungs- und Wissenschaftslandschaft, die wir in Berlin haben das voranzutreiben oder dieses Potenzial rauszuholen, um neue Lösungen zu entwickeln.
00:10:00: Das ist entscheidend für den Standort Deutschland weil wir sehen es ja, wir verlieren immer mehr Industrie und die hier wieder aufzubauen zu halten oder neue Themen zu entwickeln dafür braucht es halt eben Treiber und Orte wie das Werner von Siemens Center.
00:10:16: Jetzt ist Berlin Eine der großen Industriestädte gewesen, muss man mal sagen ehrlicherweise.
00:10:23: Durch den Zweiten Weltkrieg und die Teilung dann ziemlich deindustrialisiert worden, warum ist Berlin trotzdem ein guter Ort um über die Transformationen in der Industrie an dieser Stelle zu sprechen bzw diese auch ein Stück weit mit umzusetzen?
00:10:40: weil wir halt hier diese breite Forschungs- und Wissenschaftslandschaft haben.
00:10:42: Und den Zugang zu all diesen schlauen Köpfen, zu all diesem Fachexpertisen – das brauchst du!
00:10:48: Also da passiert ja quasi die Entwicklung von morgen.
00:10:52: Auf der anderen Seite haben wir aber trotzdem noch Industrie vor Ort, die auch offen ist, das zu testen und da wirklich auch Newscases reinzugeben oder Bedarfe reinzugehen.
00:11:01: Du kannst die Industrie ja nicht transformieren, ohne die Bedarf zu kennen.
00:11:04: Du musst dir wissen, was sind die Themen?
00:11:06: Wo geht es hin?
00:11:07: und auch eine Bereitschaft haben das Ganze wirklich auch gemeinsam zu entwickeln.
00:11:10: Und das haben wir hier und deswegen sind wir da trotzdem ein sehr guter Standort für unten natürlich ein breites Start-up Ökosystem und genau diese Innovationen aus den Startups, die wir ebenfalls mit einbringen und dazu bringen.
00:11:25: Kommen da auch viele aus dem Ausland oder aus anderen Regionen Deutschlands?
00:11:31: Gehen bewusste auch nach Berlin, um mit euch zusammenzuarbeiten?
00:11:34: Ja.
00:11:37: Wir arbeiten ja auch nicht nur regional, also wir arbeiten ja deutschlandweit bis es auch international ist.
00:11:43: Also wir haben auch Projekte mit internationalen Partnern und das entwickelt auch Anziehungskraft.
00:11:47: Es ist schon sichtbar.
00:11:49: Haben auch sehr viele Besucher fast wöchentlich Besuchsanfragen aus dem Ausland die sich hier mal anschauen wollen wie so was geht.
00:11:59: Wie arbeitet ihr denn, wie geht dann so was?
00:12:01: Geht in industrielle Transformationen an so einem Ort.
00:12:04: Also das sind immer die Themen, die nachgefragt werden und wo wir viel, viel Austausch haben und natürlich dann aber auch Projektpartner aus dem Ausland von Universitäten über Start-ups über Unternehmen.
00:12:20: Wie hilft euch das eigentlich Teil des Zukunftsnetzwerks oder Zukunftsorte Netzwerk zu sein?
00:12:26: Arbeitet ihr auch mit anderen Zukunftsorten zusammen?
00:12:29: Oder seid ihr sehr stark hier lokal orientiert?
00:12:32: Nein, lokalorientiert eigentlich an der Stelle nicht so stark.
00:12:35: Also klar, wir gucken mal auf was kann man hier umsetzen und was kann für die Siemens statt umsetzten?
00:12:39: das ist natürlich auch eins der zentralen Themen.
00:12:41: aber das ist jetzt nicht der Fokus sondern wird das zukunftsorte Netzwerk nutzt ja insofern eben diese Test oder Testfelder zu kennen oder eben auch Anwendungsfälle.
00:12:57: Das haben wir also aktuell arbeiten, gerade nicht mit einem anderen Zukunftsort zusammen zwar schon berlinweit aber ich glaube jetzt nicht aktuell mit dem zukunftsort.
00:13:05: aber wir haben ja grade in den verschiedenen podcasts immer wieder so Themen gefunden wo man jetzt sagen kann okay das ist total spannend weil wir machen dazu gerade was im Forschungsprojekt und ihr habt den anwendungsfall und dass müssen wir einfach zusammenbringen.
00:13:18: Das heißt, wenn wir so ein bisschen mal in die Zukunft gucken, könnte es jetzt auch ein Ziel von euch sein, euch zu diversifizieren mit anderen Orten noch zusammenarbeiten.
00:13:29: Mit vielleicht auch anderen Industriefeldern nochmal zusammenzuarbeiten.
00:13:34: oder habt ihr einen absoluten Fokus?
00:13:37: Natürlich ist die Idee, dass was wir hier technologisch entwickeln eben auch in die Anwendung, breite Anwendungen zu bringen und dann bestenfalls natürlich mit allen Zukunftsorten.
00:13:46: Weil wenn es dort Themen gibt, das ist ja für alle auch hilfreich, wenn man sich austauscht, wenn mans gemeinsam voran bringt als wenn jetzt jeder einzeln versucht seine Lösung zu entwickeln.
00:13:55: Das heißt wir reden auch so ein bisschen über das Thema wie kann man das Prinzip des Werner von Siemens Center aus skalieren?
00:14:01: Ist das richtig?
00:14:02: Ja Okay Und habt ihr konkrete Pläne, über die du schon reden möchtest?
00:14:07: Kannst du für den nächsten Jahr... Was sind so die nächste Entwicklungsschritte für euch?
00:14:15: Im inhaltlichen Bereich natürlich thematisch haben wir ein paar Themenschwerpunkte.
00:14:19: Jetzt gerade klar sechs G-Themen.
00:14:22: Da haben wir eine hohe Expertise.
00:14:24: also wir kommen jetzt von fünf G in den Sechs G-Bereich rein, bauen hier einen Testfeld auf für verschiedene Anwendungsfelder das ist relativ zeitnah, wo was wieder neu entstehen wird und wie der neue Infrastruktur entsteht.
00:14:35: Wir wollen unser Scale-Up Lab natürlich ausbauen, unser Startup Lab weil das dann großer Bedarf ist.
00:14:41: Das sehen wir einfach, dass die richtigen Industrieinfrastrukturen, wo Startups sich vertesten validieren können, die gibt es halt so nicht oder nicht in der Größenordnung.
00:14:51: Und das wollen wir ausbühren und unsere Hausaufindustrie Tech auch räumlich formen.
00:15:00: Ja, ich raus, das ist ein ganz wichtiges Thema.
00:15:02: Also auf unterschiedlichen Maßstämmen sozusagen in unterschiedlichen Dimensionen.
00:15:08: aber ein wichtiges thema hat es so glaube ich auch gesagt ist wirklich den Start-up dabei zu helfen und auch zu wachsen.
00:15:13: Ich glaube ist insgesamt ein Riesenthema auch in Deutschland.
00:15:16: wenn man das über das Thema Nachhaltigkeit und ja Wettbewerbsfähigkeit der Industrie reden dann reden wir natürlich auch darüber wie schaffen wir es?
00:15:25: Auch die kleinen innovativen Startups großzumachen Selbst Sie meinen zwei irgendwann mal ein Start-up.
00:15:31: Das ist auch eines der wichtigen, also eins der großen Themen die wir hier auch machen neben dem Forschungsbereich denn natürlich auch unser Kernanker ist und die ganzen Technologien erst einmal entwickeln eben auch Unternehmen helfen sich zu entwickeln gerade innovativen Unternehmen Und für Startups.
00:15:46: es ist ja ganz oft gerade in der Industrie schwierig diesen Sprung zu schaffen aus dem Labor.
00:15:49: Ich habe eine Lösung die hab ich getestet Die funktioniert und jetzt werde ich rein in die Produktion Und ich würde schon gesagt habe, so ein Produktionsprozess aufzuhalten um damals eine Lösung zu testen die vielleicht funktionieren könnte.
00:16:01: Vielleicht auch nicht ist eher schwierig aber nur so können sie ja skalieren.
00:16:05: Die müssen erst mal dann den Schritt schaffen in diese richtig an die großen Maschinen und die große industrielle Infrastruktur um sich zu beweisen um weiter skalieren zu können.
00:16:14: deswegen ist das ein ganz wichtiges Feld wo wir unterstützen und wo wir auch einen Mentoren- oder Mentorinnen Netzwerk haben die damit dieser Industrieproduktionsexpertise auch helfen.
00:16:26: Und ich glaube, das ist gerade für die jungen Unternehmen in diesem Tech-Bereich ein sehr wichtiges Feld.
00:16:35: Gibt es so klassische Herausforderungen?
00:16:36: Kannst du mal aus dem Nähkisten plaudern wenn die kleinen Startups mit den großen weltweit agierenden Konzernen kooperieren?
00:16:43: Was sind dann so Dinge, die schwierig sind?
00:16:46: also wo ihr reinkommt und sagt hey wir helfen euch dabei
00:16:50: Tatsächlich.
00:16:50: das Schwierigste, weil wir halt eben in der Produktion sind ist die Validierung.
00:16:56: Weil es ist halt immer so wenn Die Unternehmen sagen ich will eine hundertprozentlösung da reiche mir keine Ninzig Prozent.
00:17:02: Ich möchte von euch die Hundert prozent Lösung die ich dann hier einsetzte und das müsste mich erst mal beweisen.
00:17:06: Und wie sollen die den Beweis antreten?
00:17:08: Wenn sich keiner bereit erklärt diesen Beweis mit ihnen zu machen und Das ist glaube ich immer noch die größte Herausforderung wirklich dieses diesen ersten Kunden, diesen ersten Testpartner, Industriepartner wo ich zeigen kann hey meine Lösung funktioniert und die funktioniert wirklich.
00:17:24: Und ich habe nachweisbar das sind das Qualitätsversprechen, die Energieeffizienz oder was auch immer.
00:17:31: Ich kann es belegen und da helfen wir genau mit diesen Kooperationen, mit der Infrastruktur, mit Zugängen zur Industrie.
00:17:41: Das darf man nicht unterschätzen, was wir hier haben ist ja ein breiter Mittelstand Und auch die mittelständischen Unternehmen sind da durchaus offen für, man muss es aber begleiten.
00:17:50: Das heißt Linustrie sagt jetzt nicht, kommen wir wieder in zwei Jahren, weil wenn das hundertprozentig fertig ist sondern die große Unternehmen nehmen schon auch teil an dem Prozess und helfen dabei diese Lösung-Markt fertig werden dann noch?
00:18:06: Beides.
00:18:08: Es ist halt wirklich nur, worum geht es?
00:18:09: Das ist so ein Thema... Du musst ja schon ein Thema treffen was die wirklich... Also du musst gleich von Anfang an Wirtschaftlichkeitsversprechen geben können und das können ehrlicherweise nicht immer alles Startup-Lösungen sofort.
00:18:20: Und auch dieses, der erstmal den Anwendungsfall.
00:18:23: vielleicht ist das auch nochmal ein großes Thema für eine Technologie mit deren Startup kommt diese sich für irgendeinen Anwendungspfalt überlegt haben, der aber keinen Sinn macht weil's einfach nicht wirtschaftlich ist dafür dann einen Fall zu finden oder ein Anwendungsgebiet zu finden, das sich rechnet damit dieses Interesse der Industrie geweckt wird.
00:18:41: Das ist auch nochmal so eine Herausforderung wo wir auch unterstützen und helfen durch Workshops zum Beispiel, durch gemeinsame, durch wirklich so dieses Zusammenführen von Bedarfen und Technologien und also wirklich kuratieren an der Stelle.
00:18:55: Ist das Thema geistiges Eigentum?
00:18:57: Schutz von Intellectual Property – ist das ein Thema bei euch?
00:19:01: Ja!
00:19:01: Also in den Projekten auf jeden Fall.
00:19:03: Aber wie ich schon sagte, da haben wir ein relativ breites Rahmenregelwerk für und das kriegen wir eigentlich immer ganz gut gelöst an der Stelle.
00:19:11: Tatsächlich findet ja unser Podcast auch hier bei euch statt.
00:19:15: Jedes mal wenn ich hier bin bin ich immer beeindruckt dass es immer viel los ist und oft sind auch Kinder hier.
00:19:21: Kannst du da vielleicht noch was zu sagen?
00:19:23: Wie passt das zusammen mit dem Thema Nachwuchsförderung?
00:19:29: Wir haben ja viel über Technologie gesprochen.
00:19:30: Technologische Transformation ist das eine Thema, aber sagen wir mal so du kannst keine Technologie über einen Zaun werfen und hoffen dass sie jemand fängt.
00:19:38: Du musst den Menschen schon befähigen sie aufzufangen.
00:19:40: Deswegen ist das Thema Mensch bei uns ein ganz großes also Fachkräfteentwicklung, Fachkräftepfägen Also einmal technologisch befähigen, aber auch zur Transformation befähgen.
00:19:51: Und das fängt schon ganz früh an!
00:19:52: Da sind wir nämlich auch schon bei den Kindern.
00:19:54: also Wir haben hier bei uns die Mint-Helden.
00:19:56: Das ist ein Mintcluster konzentriert sich auf Schülerinnen ab zehn Jahren Und denen wird halt in wirklich tollen Workshops mit Robotik, Dreidiedruck.
00:20:05: Wir bauen eine eigene Website, werden den diese naturwissenschaftlichen Themen vermittelt und ich glaube sehr viel anschaulicher und spannender als jetzt vielleicht im Schulunterricht.
00:20:17: Darum geht es halt einfach so, Kinder schon für diese Themen zu begeistern und für Themen wie Robotik und additive Fertigung früh zu begeistern.
00:20:24: Und sie ranzuführen.
00:20:25: Deswegen haben wir auch viele Kinder hier weil das ist sehr beliebt.
00:20:28: Das sind auch offene Nachmittagswerkstätten die glaube ich jetzt auch langfristig ausgebucht sind.
00:20:33: da können halt Eltern mit ihren Kindern herkommen und es gibt Schulkooperationen, Schulen können kommen mit Schulklassen und dann eben diese Kurse machen Transformation nicht immer nur Technologie, sondern auch der Mensch.
00:20:44: Die Fachkräfteindustrie braucht Fachkräften in der Zukunft und deswegen fängt das bei uns schon ganz früh an.
00:20:50: Wenn ich jetzt weitere Infos haben möchte über euch, wo finde ich denn das?
00:20:53: Also egal ob ich jetzt Industrieunternehmen bin oder vielleicht auch Elternteil und meinen Kind zu euch schicken möchte, wo bekomme ich weitere Informationen?
00:21:03: auf unserer Website www.wvsc.berlin, die ist ja umfangreich kann ich gleich schon mal sagen was auch immer hilft es der LinkedIn Kanal.
00:21:11: weil unser LinkedIn Kanal da posten wir alle News alle Veranstaltungen die anstehen alle Themen da findet man auch die Mint-Heldinnen zum Beispiel und dort auch alle Angebote und von daher würde ich fast den LinkedIn Kanal eher empfehlen.
00:21:24: Okay spannend Ich glaube ich habe heute das Thema WVSC ein bisschen besser verstanden.
00:21:32: Ihr arbeitet sehr ganzheitlich.
00:21:34: Wenn ich das richtig jetzt von dir übermittelt bekommen habe, fangt schon bei der Nachwuchsförderung an, kümmert euch um die Start-ups.
00:21:42: Am Ende geht es aber auch ganz konkret darum Produkte für die Industrie zu entwickeln mit der Industrie zusammen und dann sie auch in den Markt zu bringen.
00:21:51: Gibt's vielleicht noch irgendwas was... Ich vergesse noch was du mir noch mit auf dem Weg geben möchtest?
00:21:58: Naja, vielleicht bei der Befähigung der Menschen fangen wir früh an.
00:22:04: Aber du brauchst halt auch diese ganzen Weiterbildung zwischendurch und ich glaube also das ist halt auch noch mal ein ganz wichtiges Themenfeld.
00:22:10: deswegen ganzheitlich wirklich Technologieentwicklung Kooperation bilden Start-ups helfen aber eben diesen ganzen menschlichen Entwicklungsprozess von dem Kind, das begeistert werden muss über den Mitarbeiter der technologisch befähigt werden muss bis zur Führungskraft.
00:22:25: Die lernen muss wie geht Führungen in der neuen Welt eigentlich?
00:22:28: Das sind so die Themen und da haben wir ganz viele Veranstaltungsformate auch zu und vielleicht einfach nochmal die Einladung.
00:22:34: wer uns verstehen möchte kommt am besten mal vorbei und guckt sich das live an.
00:22:39: ich glaube dass es aufgrund der Fülle der Themen und der Komplexität immer das beeindruckendste oder beste um zu verstehen was hier passiert.
00:22:47: Kurzer Blick, abschließend in die Zukunft.
00:22:49: Wo siehst du euch so in fünf bis zehn Jahren?
00:22:54: Mit einer starken Community genau zu diesem Drund um das Thema industrielle Transformation mit unserem auch räumlich.
00:23:02: also wir sind räumlich verankert wie müssen es auch sein weil diese Kooperation entstehen eben nicht online oder irgendwie durch ein e-mail connect oder durch eine linken Nachricht, sondern die entstehen in dem Menschen zusammenkommen und wirklich hier werkeln.
00:23:15: Und sich treffen uns sprechen und deshalb halt auch so dieses Thema unser Haus auf Industrie Tech auszubauen und wirklich zu dieser noch größeren Community vor Ort mit einem großen, großen Realabor mit noch mehr Maschinen zu machen.
00:23:32: Vielen Dank Matlin!
00:23:34: Das war jetzt unsere elfte Folge.
00:23:35: Ich möchte das auch noch mal nutzen, um mich ganz herzlich bei dir zu bedanken.
00:23:39: Das waren elf tolle Folgen!
00:23:40: Ich hoffe, dass war nicht die letzte Folge und für alle, die sich jetzt fürs Werner von Siemens Center interessieren, werden wir das Ganze natürlich nochmal in den Show-Notes einblenden, wo man weitere Informationen bekommt.
00:23:53: Und ich danke auch unseren Zuhörerinnen und Zuhöhrern und vielen Dank dann hoffentlich bis zur nächsten Folge.
00:23:59: Vielen Dank auch noch einmal an dich.
00:24:00: Danke dir auch Stefan hat Spaß gemacht mit dir!
00:24:05: Der Podcast mit Madeleine Dietrich und Steffen Taberl.
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